20 Jun 2010
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Berlin Triathlon

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vor dem Lauf

Brot Berlin 2010

Vor fast drei Monaten wurden wir, Anje und ich, überredet, am Berlin Triathlon 2010 teilzunehmen. Ich hatte davon schon im Artikel “Sportprogramm” berichtet. In der Zwischenzeit ist unsere Überrederin Anne ausgeschieden, weil sie einen Kreuzbandriss hatte und operiert werden musste. Sechs Monate Sportverbot und schon brauchten wir einen Ersatz. Wir wollten eine andere Freundin überreden, aber das hat nicht geklappt; nicht einmal nach ein paar Cocktails. Zum Glück hat sich André bereit erklärt, den Fahrradteil zu übernehmen. Danke André!!

Heute Mittag ging es also mit den Fahrrädern los Richtung Treptower Park. Anje und ich waren tierisch aufgeregt, André hingegen war die Ruhe selbst. Klar, er hat ja auch nicht dafür trainiert und setzt sich selbst auch nicht so unter Druck wie wir Weiber.

Nach kurzer Fahrt waren wir vor Ort, wo wir uns einen früheren Start angesehen haben. Dann haben wir uns langsam auf unseren Wettbewerb vorbereitet. Räder anschließen, umziehen, Startnummer anbringen (wir waren Nummer 831) und so weiter. Nach kurzer Zeit war es schon 13:40 und Anje ist ins Wasser gegangen. Den Start konnten wir uns noch ansehen, dann mussten wir schon die Stellfläche für Andrés Rad suchen, denn da war der Transponderübergabepunkt. Nach 750m und nicht einmal 15 Minuten ist Anje aus dem Wasser gekommen. Sie hat eine tolle Zeit vorgelegt. Danke Anje!!

Nach ihrem Schwimmsprint musste sie sich den Weg zu André bahnen. Rauf auf’s Rad und los ging es – 20km. Auch André hat mit nicht einmal 40 Minuten ne Superzeit erreicht.

Zieleinlauf

nach dem Ziel

Meine Aufregung wurde immer größer und dann endlich kam André wieder in die Wechselzone. Er hat mir den Transponder übergeben und los ging’s auch für mich. 5km durch den Treptower Park. Die Strecke verlief immer an der Strasse lang. Die letzten Jahre durften die Läufer den Uferweg nehmen, aber da gab es wohl immer wieder Probleme mit den Touristen und Ausflüglern. Ich war ganz froh drüber, denn auch wenn es nicht allzu heiß war, haben die Bäume angenehmen Schatten gespendet. Die erste Hälfte des Laufs ging super schnell vorbei. Zumindest dafür, dass ich drei Wochen lang nicht trainiert habe, weil ich wegen einer Entzündung im Knöchel Sportverbot hatte. Der Wendepunkt des Laufs war direkt neben den “Molecule Man”, die bei so dichtem Vorbeilaufen schon ziemlich cool aussieht. Der Rückweg war viel beschwerlicher, aber das anfeuernde Triathlonteam hat geholfen. Kurz vor dem Zieleinlauf standen auch meine Freunde, die mich noch einmal super laut angefeuert haben. Und im Ziel stand mein Sebastian und hat auch noch mal gerufen und gejubelt. Danke an alle Fans und ein ganz besonderes danke Sebastian!!

Im Ziel gab es trinken, Apfel, Banane, Kuchen und ein voll tolles Brot. Mal sehen, wann wir das anschneiden. Und als Extraüberraschung gab es vor dem Rennen noch individuelle T-Shirts von unserer Überrederin. Danke Anne!!

Und noch ein letztes Danke an meine Familie für die mentale Unterstützung aus der Ferne.

Ich bin froh, dass es vorbei ist, aber es hat wirklich Spaß gemacht! Achso, und was ist mit meiner Zeit? Sicher ist es kein Weltrekord, aber in meinen Trainings war das schnellste für die 5km-Strecke genau 37 Minuten. Heute habe ich das unterboten und bin flinke 31 Minuten und 20 Sekunden gerannt. Das hat mich gefreut. Und nächstes Mal will ich auch unter 30 Minuten rennen. So schwer kann das doch nicht sein!


unser Triathlonteam

07 Apr 2010
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Nike+ Sensor

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Wie ich in einem früheren Artikel geschrieben habe, wünschte ich mir einen Nike+ Sensor zum Geburtstag. Da mein Schatz der Beste der Welt ist, habe ich einen solchen Sensor auch bekommen. Leider war um Ostern herum viel zu viel los, so dass wir den Sensor nicht ausprobieren konnten. Aber heute!!

Dummerweise haben wir vergessen, den Sensor zu kalibrieren, so dass die Werte ziemlicher Murks sind. Für die gleiche Strecke hat der Sensor einmal 750m und einmal 250m angezeigt, obwohl es laut Google Maps je 1,3km waren. Nichts desto trotz haben wir uns danach an den Computer gesetzt, um die Daten zu übertragen und uns das Programm näher anzusehen. Nachdem wir ne halbe Stunde die Seite durchforstet haben, haben wir mir ein Coach angelegt, damit ich in 12 Wochen 5km renne. Leider ist mein kleiner Minitriathlon schon in Woche 11, aber ich werd’s trotzdem versuchen. Sagt ja keiner, dass ich nach dem Triathlon aufhören muss.

Ich werde also am Samstag beginnen. Ich dachte ja, dass sich die Länge der Strecke langsam aufbaut, aber Pustekuchen. Das fängt gleich mit etwas über 3km an und die Strecken wechseln zwischen 3, 4, 6 und 8km. Zwei Mal muss ich auch 9, beziehungsweise 11km laufen. Na mal sehen, ob ich das hinbekomme. Ich werde es ganz doll probieren. Anfangs renne ich drei Mal pro Woche und dann vier Mal.

Bin wahnsinnig gespannt und hoffe, dass mich mein Mini (den sieht man leider nicht in meinem Nike Profil, aber in meinem Facebook Profil unten links) motiviert. Und jetzt suche ich noch Menschen, die auch Mitglied bei Nike sind, damit ich ein paar Freunde habe :-)

09 Mrz 2010
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Schon wieder Sport

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Ich habe ja in meinem letzten Artikel “Sportprogramm” bereits von meinem Vorhaben geschrieben. Letzten Samstag waren wir wieder rennen. Es war arschkalt, so dass wir nicht wirklich viel Lauftraining gemacht haben. Statt dessen eine Runde einrennen (eine Runde sind bei uns 800m), kurzes Streching und dann noch einmal zwei Runden richtig rennen. Die letzte halbe Runde ist mir wahnsinnig schwer gefallen, aber ich habs geschafft. Und immerhin war das eine Steigerung von 1,5 Runden zur vorherigen Woche! Naja, jeder Kilometer beginnt mit dem ersten Schritt oder so :-)

Da ich nächsten Monat Geburtstag habe (Ich liebe Geburtstage!! Ganz besonders meinen eigenen :-) , wünsche ich mir den Sensor von Apple und Nike. Dieser Sensor wird in den Schuh gesteckt oder außen ran gebunden und registriert dann Laufgeschwindigkeit, Dauer, zurückgelegte Strecke. Damit das Ganze aber auch als Motivation dienen kann, bekommt der Nutzer ein sprachliches Feedback. Zum Beispiel wird darauf hingewiesen, dass die Hälfte geschafft ist (wenn eine bestimmte Strecke oder eine bestimmte Trainingszeit eingestellt ist), es gibt Informationen zu Geschwindigkeit, Dauer, Strecke oder Kalorienverbrauch. Nebenbei kann der Nutzer Musik hören – entweder eigene oder auch von Nike zusammengestellte Wiedergabelisten. Diese sind käuflich im iTunes Store zu erwerben (kosten ca. 10 – 15€) und haben eine ungefähre Länge von 45 Minuten. Auch einen Powersong kann bestimmt werden, wenn beim Trainieren ein Motivationsschub gebraucht wird.

Was mich an dieser tollen Idee strört, ist dass dieser Sensor nur mit dem iPod Nano (alle Generationen), dem iPod Touch (ab der zweiten Generation) und dem iPhone 3GS funktioniert. Ich bin ein wirklicher Apple Fan, aber sich noch ein Gerät zulegen zu müssen, finde ich wirklich nicht in Ordnung. Ich besitze einen iPod Shuffle, einen “normalen” iPod und das iPhone 3G und keins dieser drei Geräte ist mit dem Sensor kompatibel. Grr!!

Jedenfalls bin ich jetzt auf der Suche nach einem billigen iPod Nano – gerne auch erste Generation mit wenig Speicher ohne Zubehör und so weiter. Mal sehen, ob ich bei eBay Glück habe. Wenn einer meiner Leser einen iPod übrig hat und für wenig Geld loswerden will, oder jemanden kennt, der dieses Verlangen hat, bitte bei mir melden. Danke.

01 Mrz 2010
Antw. 3

Sportprogramm

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Irgendwie wurde ich überredet, am Berliner Triathlon teilzunehmen – mit zwei Freunden als Staffel. Allerdings reicht uns der Sprinttriathlon, das heißt 0,75 km schwimmen, 20 km Rad fahren und 5 km laufen, wobei ich den Laufteil übernehmen werde.

Da ich aber ewig gar keinen Sport gemacht habe, muss ich jetzt was tun, um fit zu werden. Während der Semesterferien besuche ich also nun einen Steparobic-Kurs und einen Fit-ins-Wochenende-Kurs. Noch dazu hat sich meine ehemalige Kollegin aus der Sportbibliothek bereit erklärt, mich fit zu machen. Jetzt müssen wir also eine Woche lang unser Essen aufschreiben und einmal die Woche machen wir jetzt Lauftraining. Das hat gestern angefangen – bei Regen hinter dem SEZ auf ner Rennstrecke.

Ich bin gespannt, ob es etwas bringt. Vielleicht haut ja sogar das eine oder andere Kilo unterwegs ab :-)