Schon wieder über eine Woche her, aber ich will trotzdem noch darüber berichten. Sebastian hat mich mal wieder zum Darwin Deez Konzert eingeladen. Das letzte war im Kreuzberger Lido. Dieses Mal wurde das Konzert ins Friedrichshainer Astra verlegt, weil es so schnell ausverkauft war.
Es ist schon bemerkenswert, dass Darwin Deez zwei Mal auf Deutschlandtour geht – mit nur einer CD. Das zweite Mal ohne neue (eigene) Lieder. Aber es war trotzdem toll.
Was mir gar nicht gefallen hat, war, dass er zwei Vorbands hatte. Die erste war totally enormous extinct dinosaurs. Die waren wirklich toll und haben schon etwas Stimmung aufkommen lassen. Danach kam irgendein scheinbar bekannter Technotyp. Die ganze Halle ist voll abgegangen und ich? An mir geht dieser ganze Technokram total vorbei. Ich brauche Musik mit einem netten Rhythmus und einem Text, der lustig ist oder sinnvoll oder auch manchmal total albern oder auch tiefgehend. Ach ich weiß auch nicht, aber eins weiß ich: Techno ist absolut nicht mein Ding.
Ich finde es ja super, wenn ein unbekannter Musiker vor dem Auftritt des bekannteren Musikers mal für 15 Minuten die Bühne für sich beanspruchen kann, um den Bekanntheitsgrad zu steigern, aber …
… sein Publikum über zwei Stunden warten zu lassen, finde ich schon frech! Es hätte nicht mehr viel gefehlt und ich hätte gehen wollen. Das Konzert hat dann endlich endlich kurz nach 22 Uhr begonnen. Und ab da wurde der Abend super. Ja klar, wir hatten mal wieder seltsame Menschen um uns rum stehen und ja klar, ich hab mal wieder höchstens die Hälfte der Bühne gesehen, weil sich mehrere 2m-Männer vor mich stellen mussten, aber die Musik war so cool, dass mir das nicht ganz so viel ausgemacht hat. Ganz besonders als gen Ende meine absoluten Lieblingslieder kamen. Bad Day und Radar Detector sind seine bekanntesten, und meiner Meinung nach auch seine besten Lieder. Der ganze Saal hat mitgesungen und das war einfach nur toll! Auch seine Choreografien zwischen den eigenen Songs sind einfach Kult und es macht riesigen Spaß, dabei zuzusehen.
Ich hoffe, dass, wenn er das nächste Mal in Berlin ist, er nur eine Vorband hat und uns, sein Publikum, nicht so lange warten lässt. Und vielleicht dann auch eine zweite Platte hat, die genauso gut ist wie seine erste!
Zwei Eindrücke könnt ihr bei Facebook sehen. Bed Space und Constellation.

