03 Jul 2011
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Bento – 2. Erfolg

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Sebastians Bento

Sebastians Bento

Dianas Bento

Dianas Bento


Einen Tag später haben wir gleich unser nächstes Bento gemacht. Diesmal brauchten wir keine Stunde, weil wir am Abend vorher schon vorgesorgt hatten – mit Hähnchenrouladen. Wir haben davon extra eine mehr gekauft und diese in Scheiben geschnitten. Dazu gab es wieder Reis – diesmal mit Dominomuster; für Sebastian aus schwarzen Sesamkörnern und für mich aus Wasabi. Außerdem Brokkoli, ein Apfelhäschen, Salamikügelchen, ein halbes Ei – in Häschenform dank eines Eierformers und für Sebastian noch Reste vom Kartoffelsalat, eine Würstchenmaus und ein Würstchenschwein. Bei mir haben einige Kirschen den Weg ins Bento gefunden.

30 Jun 2011
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Bento-Fieber

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Mit hat schon vor einiger Zeit das Bento-Fieber gepackt. Nur an der Umsetzung haperte es etwas.

Ich hatte ein Kochbuch (ein Weihnachtsgeschenk meiner Schwester), aber dabei blieb es auch. Bis eine Kollegin eine Sammelbestellung in einem Bento-Shop aufgab. Erst da ging es richtig los. Das war vor ungefähr drei Wochen.

Meine erste Bestellung waren aber keineswegs Bentoboxen, sondern Zubehör – Eierformer, Würstchenschnitzer und Ausstechformen. Kurz später war die nächste Bestellung für zwei Bentoboxen raus – eine quitschegelbe für mich und eine etwas seriösere für Sebastian.

Kaum waren die da, gab es kein Halten mehr. Gleich am Montag habe ich mich, nach der Lektüre zahlreicher Blogs, zum ersten Mal rangetraut.

Um selbst nicht allzu kreativ sein zu müssen, habe ich dieses Video nachgemacht.

Und was ist drin? Fritiertes Hühnchen, Reis, Spinat-Omlette, Würstchenkrabben und -oktopusse, Kartoffelsalat, ein Apfelhase, Kirschen und für das erste aller meiner Bentos noch ein Glückskeks. Abgesehen vom Keks ist selbstverständlich alles selbstgemacht.

Und hier könnt ihr nun mein Werk, was ich mit großer Hilfe von Sebastian zusammengestellt habe, bewundern.

Sebastians Bento

Sebastians Bento

mein Bento

mein Bento

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hoffentlich könnt ihr hier noch viele meiner Bentos ansehen und euch vielleicht eigene Ideen holen.

09 Jul 2010
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Autoload für Mensakarten

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Wer kennt das nicht? Man hat Hunger, aber kein Kleingeld mehr, um die Mensakarte aufzuladen. Doof gelaufen. Aber dieses Szenario gehört jetzt der Vergangenheit an.

Seit kurzem bietet die Mensa das so genannte Autoload-Verfahren an. Einfach mit Personalausweis, Mensa- und EC-Karte an eine Mensakasse gehen und einstellen lassen. Man muss seine Bankverbindung angeben, ein Betrag, der aufgeladen werden soll und ein Betrag, bei dem aufgeladen werden soll. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Ich habe gesagt, die sollen immer 10€ von meinem Konto runterziehen. Und das sollen sie genau dann machen, wenn vor oder nach der Zahlung weniger als 5€ auf der Karte sind. Aber die ziehen das nicht einfach so ein, sondern sie fragen, ob die Karte wieder aufgeladen werden soll.

Gestern hab ich alles einstellen und das erste Mal 10€ auf  meine Karte buchen lassen. Heute war ich wieder essen und nach der Zahlung hatte ich weniger als 5€ drauf. Ich wurde gefragt, ob ich die Karte aufladen lassen möchte, aber das wollte ich nicht; reicht ja noch für’s nächste Essen.

Ich finde das absolut super, da ich oft kein Bargeld dabei habe. Außerdem entfällt damit das lästige Anstehen am Aufladeautomat. Tolle Idee!!

26 Jan 2010
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Der erste Konferenztag I: Opening Ceremony und Key Note Speeches

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Ich sitze gerade bei meinen Gastgebern, die ich über Couchsurfing gefunden habe. Leider gibt es hier kein W-Lan. Aus diesem Grund schreibe ich jetzt und stelle morgen früh in der Uni den Artikel online.

Heute morgen ging es mit einem vollen Bus los Richtung Stadtzentrum. Kurz vor Ankunft fuhr der Bus nicht weiter, so dass ich ausgestiegen bin, um den Rest des Weges zu laufen. Klar, dass kurz darauf der Bus an mir vorbei fuhr, aber egal. Ich hatte Zeit und habe so ein klein wenig von der Innenstadt gesehen. Die Universität habe ich auch recht schnell gefunden und so habe ich mich gleich registriert und einen guten Platz in der Aula gesichert. Dank W-Lan konnte ich mir die Wartezeit bis zu Opening Ceremony mit Skype und Farmville vertreiben.

Um 9:30 Uhr fing die Opening Ceremony an. Es haben einige mehr oder wenige wichtige Leute gesprochen, unter anderem Gino Ferretti, der Direktor der Universität Parma, Roberto Greci, der Direktor des Instituts für Arts and Humanities und Tatjana Aparac Jelusic, Vorsitzende von EUCLID (European Association for Library & Information Education and Research). Zwischen den Ansprachen spielte ein Quintett der Universität von Parma einige Musikstücke, wie zum Beispiel Teile aus Rigoletto oder La Traviata. Alles in allem eine gelungene Opening Ceremony.

Nach einer kurzen Kaffeepause begannen die Key Note Speeches. Die erste hielt Ellen Tise, die den Posten der IFLA Präsidentin im Moment inne hat. Ihr Thema war „Bridging the Digital Divide: Libraries Driving Access to Knowledge“. Sie sprach darüber, was das Phänomen Digital Divide ist, dass nicht nur Bibliotheken, sondern die Bibliothekare diejenigen sein müssen, die diese Trennung überbrücken und davon, dass neue Technologien bei der Überbrückung behilflich sein können.

Die zweite Rede hielt Paul Sturges, der an der Loughborough University lehrt. Sein Thema war „Freedom of Access to Information and the Digital Divide: The Answer’s in the Palm of Your Hand“. Sein Vortrag war wahnsinnig interessant, da er das Thema Informationsfreiheit und wie man diese erreichen kann von einer anderen Seite beleuchtet hat. Erst ging er auf die Verankerung von Informationfreiheit in den unterschiedlichen Gesetzen ein. Dann kam er auf die Anzahl von Internetanschlüssen in unterschiedlichen Ländern zu sprechen und zog dann einen Kreis, indem er die Frage aufwarf „Welche Inhalte wollen Menschen in Entwicklungsländern eigentlich wirklich?“ und „Wie sollte dieser Inhalt zu den Menschen gelangen?“ Auf einmal nahm der Vortrag eine unvoraussehbare Wendung und er begann von mündlicher Kommunikation als bestes Mittel zur Informationsverbreitung zu sprechen. Auf einmal waren wir in Afrika und der Vortrag drehte sich um die Nutzung von Handys. Und es ging nicht um iPhone oder Blackberry, sondern um ursprüngliche Handys, die nur zum telefonieren und SMS schreiben benutzt werden. Paul Sturgis machte mit drei Beispielen klar, wie wahnsinnig wichtig dieses Kommunikationsmittel in Afrika ist – und für die Bevölkerung irgendwie auch erschwinglich.

Zum Schluss waren viele der Organisatoren noch einmal auf der Bühne, haben die BOBCATSSS Fahne ins Spiel gebracht und schon war der Vormittag vorbei.

Auf dem Weg nach draussen konnten wir uns unsere Lunchpakete mit Sandwiches und Schinken, einem Stück Parmesan, Kuchen mit Pflaumenmus und Birnensaft abholen. Dann ging es zu der zweiten Räumlichkeit, einmal durch die Altstadt und von dem anschließenden Panel schreibe ich im nächsten Artikel.