11 Jan 2011
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Weihnachten

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Weihnachten ist nun schon eine kleine Weile vorbei und ich habe noch gar nichts über mein tolles Geschenk geschrieben. Ich hab jede Menge toller Geschenke bekommen, aber eins sticht doch ganz schön raus: mein Kindle.

Sebastian hat mir einen ganz großen Wunsch erfüllt, den ich mir eigentlich in den Flitterwochen erfüllen wollte. Er hat mir aus Amerika einen kleinen süßen Kindle bestellt. Das Teil ist toll!! Ja, es gibt viele Verfechter, weil Amazon (noch) keinen deutschen Kindlestore hat, aber a) gibt es auch andere Quellen für Bücher im Netz und b) lese ich eh sehr sehr gerne auf englisch.

Gleich am ersten Abend habe ich mir einige Bücher heruntergeladen, die in der so genannten “public domain” sind. Das bedeutet, dass bei diesen Werken die Frist abgelaufen ist, in der das Urheberrecht gilt. Das ist je nach Land und dem entsprechenden Recht unterschiedlich. In Deutschland sind Werke urheberrechtsfrei, deren Autoren 70 Jahre lang verstorben sind.

Zu dem Kindle habe ich noch einen 10 US$ Gutschein bekommen. Jetzt weiß ich vor lauter Auswahl gar nicht, was ich mir davon kaufen soll. Amazon bietet den super Service, dass man sich vor dem Kauf eines eBooks ein Sample herunterladen kann. Hier können die ersten Seiten (meist ein oder zwei Kapitel) kostenfrei gelesen werden. Die Leseprobe ist so lang, dass man tatsächlich ein Gefühl für den Schreibstil und auch die sprachliche Schwierigkeit bekommt. Jetzt habe ich also 10 – 15 Leseproben auf meinem Kindle, komme aber gar nicht dazu, mich zwischen ihnen zu entscheiden, weil ich im Moment Charles Dickens “Die Weihnachtsgeschichte” lese. Das ist alles so schwierig :-)

Der einige Nachteil am Kindle ist, dass er höchst ungeeignet ist, um in der Badewanne zu lesen. Aber da habe ich ja noch genügend ungelesene Bücher und Zeitschriften im Schrank :-)

Hach, ich bin verliebt in mein neues Spielzeug!!! Hihi!!!

25 Jul 2010
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Rezension – Tote lügen nicht von Kathy Reichs

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Tote lügen nicht

Tempe Brennan hat einen Knochenjob. Als forensische Anthropologin am gerichtsmedizinischen Institut von Montreal landen täglich die unterschiedlichsten Leichen auf ihren Labortisch. Als aber die dreiundzwanzigjährige Isabelle Gagnon mißbraucht, erdrosselt und zerstückelt in Müllsäcken aufgefunden wird, drängen sich Tempe alte, grauenvolle Bilder auf. Sie beginnt zu recherchieren, was sie auf die Spur eines psychopathischen Serienkillers bringt – und ihn auf ihre…
Quelle: Amazon

Das ist das erste Buch der Krimibuchautorin Kathy Reichs. Die Autorin “studierte u.a. Archäologie und ist heute als eine von nur fünfzig zugelassenen forensischen Anthropologen in Kanada und den USA tätig. Sie arbeitet für das Office of the Medical Examiner in North Carolina (USA) sowie für das Laboratoire de Sciences Judiciaires et de Médecine Légale in Montréal. Außerdem ist sie als Professorin für Anthropologie an der University of North Carolina at Charlotte tätig und doziert an der Akademie des FBI in Quantico(Virginia).” Quelle Wikipedia

Damit hat die Autorin quasi den gleichen Lebenslauf wie ihre Hauptfigur Temperance Brennan. Mir war die Figur von Anfang an sympathisch. Sie ist geschieden, hat eine erwachsene Tochter und einen Kater. Sie meistert ihr Leben, ist unabhängig, hat viele Freunde und lässt die meisten Menschen ihre Meinung wissen.

Zum Buch:
Es ist – wie auch alle anderen, die ich bis jetzt gelesen habe – super spannend, so dass man es kaum aus der Hand legen kann. Die Hauptfigur setzt sich gegen ihre Umwelt und ihre männlichen Kollegen mit Kraft und teilweise sehr viel Naivität durch. Nicht, ohne ihr eigenes Leben zu riskieren. Und das ihrer Freude.
Es ist wahnsinnig spannend, einen kleinen Einblick in die anthropologische Arbeit zu erhalten. Ich gehe davon aus, dass der Großteil schon stimmt, da ja, wie oben geschrieben, die Autorin selbst Anthropologin ist.

Wer auf Krimis und ein paar Rätsel steht: unbedingt lesen. Erst dieses und dann die anderen Bücher von Kathy Reichs.

21 Jun 2010
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Kathy Reichs Bücher

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Ich schreibe in meinem Blog ja ab und an Rezensionen. Außerdem habe ich beschlossen, alle Kathy Reichs Bücher (noch einmal) zu lesen. Einfach weil es schwierig ist, die einzelnen Bücher auseinander zu halten.

Ich fing an, die zwei Bücher in meinem Bücherschrank zu lesen – ohne Rücksicht auf die Reihenfolge. Die Rezensionen für diese beiden Bücher sind auch schon fertig und liegen im Adminbereich des Weblogs und warten auf ihre Veröffentlichung. Dann habe ich von meiner Mutter die restlichen Bücher bekommen. Da beschloss ich, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen (abgesehen von den zwei schon gelesenen) und auch die Rezension in der richtigen Reihenfolge zu schreiben. Ich muss jedoch warnen; die Rezensionen werden alle sehr ähnlich ausfallen, einfach weil die Bücher alle zum gleichen Thema sind und abgesehen vom Fall und den persönlichen Beziehungen sich wenig ändert.

Nichtsdestotrotz sind die Romane toll und sehr empfehlenswert für alle, die auf Krimis und Spannung stehen.

07 Feb 2010
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Billy am Strand

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Vor einigen Jahren habe ich zwei Monate in Sydney verbracht. Leider hatten sie damals nicht die tolle Aktion, die sie jetzt dort haben. Ich habe mir da nur nen Sonnenbrand geholt. :-)

IKEA hat zum 30. Geburtstag der Billy-Regale einige am Bondi Beach aufgestellt. Und nicht nur das, es ist sogar voll von Büchern, die Besucher mitnehmen können wenn sie ein anderes Buch dafür da lassen. Das finde ich ganz besonders witzig, weil es in ganz Australien in Reise- und Informationsbüros Bücherregale gibt, in denen es genauso zugeht. Auch in Hannover habe ich in der Altstadt neben der Kirche einen kleinen Schrank gefunden, in dem Besucher Bücher tauschen können.

Vielleicht weiß ja Jemand, ob es sowas auch irgendwo in Berlin gibt?

Und hier kommt noch der Link zu Spiegel Online und dem Artikel “Billy Beach“.

09 Jan 2010
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Schon wieder hat es eine Bibliothek erwischt

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Old Library CC gynti_46

Es kann doch wohl nicht wahr sein! Vor 3 Monaten habe ich mir ein Buch in der Berthold-Brecht-Bibliothek ausgeliehen und wollte dies gestern, 2 Tage nach Fälligkeit (ups), zurückbringen. Ich kam die Treppe hoch und wunderte mich schon, dass die Türen nicht offen sind. Ich dachte natürlich daran, dass sie vielleicht zu hätten, aber nein. An der Tür hing ein Schild, dass

“[d]ie Bertolt-Brecht-Bibliothek im Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31 [...] zum Jahresende im Rahmen eines Gesamtkonzeptes zur Konsolidierung des bezirklichen Finanzhaushalts geschlossen [wird]. Das Bezirksamt Mitte bedauert, dass das Haushaltsdefizit eine Fortführung der Arbeit der Bibliothek nicht zulässt.”

Super! Bibliothek zu! Gibt ja so viele Bibliotheken, warum werden nicht gleich alle dicht gemacht? Ist ja nicht so, dass da Leute hingehen wollen, um sich Bücher auszuleihen, um dort zu lesen, um dort Hausaufgaben zu machen oder einfach, um sich zu treffen. Ich finde es wirklich jämmerlich. Alle sagen, es sollte etwas für die Bildung getan werden, für die Kinder getan werden und generell soll das soziale Leben gefördert werden und dann sowas. Aber es gibt es noch die Philipp-Schaeffer-Bibliothek. Ist vor allem für Kinder toll erstmal quer durch Mitte gurken zu müssen.

Ich bin natürlich sehr stinkig über die Schließung der Bibliothek, aber ganz besonders stinkig war ich gestern, da ich ja noch ein Buch dieser Bibliothek hatte. Klar, ich kann das in der oben genannten Bibliothek abgeben…, aber da kam ich gerade her. Und die Frau dort am Tresen hat mich nicht darauf hingewiesen, dass die Bibliothek im Dezember geschlossen wurde. Aber eigentlich müsste sie das gesehen haben. Also gehe ich nachher noch einmal dort hin. Mal sehen, ob ich für die eine Nacht jetzt noch mehr Gebühren zahlen muss. Werde das auf jeden Fall versuchen zu verhindern.

Das Beste an der ganzen Sache ist die Riesenankündigung auf der Bibliotheksseite. Unter den drei Stichpunkten bei “Aktuelles” steht kurz und knapp:

“Hiermit informieren wir Sie über die Schließung der Bertolt-Brecht-Bibliothek . mehr…

Und wenn man bei Google nach dieser Bibliothek sucht, wird als erstes Ergebnis folgendes Ergebnis angezeigt: Eine Fehlerseite von Berlin.de. Schwache Leistung wie ich finde!