Der erste Vortrag des 4. Bibliothekskongresses (oder des 99. Bibliothekartags) fand noch vor der Eröffnungsveranstaltung statt. Unter dem Titel “The Hyperlinked Community Library - Trends, Tools & Transparency” stellte Michael Stephens seine Ideen in Bezug auf Technik und Technologien vor, die in einer Bibliothek zum Einsatz kommen könnten und sollten, wie zum Beispiel Twitter, Facebook, Blogs, SMS Services und ähnliches. Aber es ging ihm nicht nur um Technik, sondern auch um den Dienstleistungsaspekt, die menschliche Seite der Bibliothek, die Veröffentlichungen von Teilen der Benutzungsordnungen und ähnliches.
Sein Vortrag zielte darauf ab, die Augen bei der Arbeit in der Bibliothek etwas zu öffnen und die Wünsche und Kommentare der Nutzer zu hören und darauf zu reagieren. Seinen Vortrag wird er sicher in seinem Blog “Tame the Web” einstellen.
Ich hoffe, einige Entscheidungsträger “meiner” Bibliothek waren dabei und konnten ihren Horizont etwas erweitern, denn wirklich nutzerfreundlich finde ich persönlich unsere Bibliotheken nicht. Aber da sollten wir hin, auch wenn es uns einige Nutzer wirklich nicht einfach machen.
Nachtrag: Michael Stephens hat die Folien nicht auf seinem Blog, sondern schon vor seinem Vortrag via Twitter verbreitet. Finde ich super!!
